Theater gibt Einblick in syrische Gefängnisse

Eine besondere Theatergruppe ist am Mittwoch, 8. Mai um 19 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu Gast: Sieben Männer aus dem Libanon bringen die Realität in syrischen Gefängnissen auf die Bühne. Die Männer waren bis zu ihrer Entlassung im Jahr 2001 jahrelang politische Häftlinge in Syrien. Misshandlung, Folter und Schikanen waren und sind dort an der Tagesordnung. Das Stück “Der deutsche Stuhl”  ist ihr Versuch, diese traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Entstanden ist das Theater aus einem  Workshop in Beirut im Januar dieses Jahres, den die Therapeutin und Pfarrerin Friederike Weltzien geleitet hatte. Weltzien, die langjährig Pfarrerin der Deutschsprachigen Gemeinde im Libanon war, begleitet die Gruppe, die Anfang Mai auf dem Kirchentag in Hamburg, in Berlin, Stuttgart und Bad Kreuznach zu Gast ist. Mit ihrem Stück wollen sie ihre Geschichte erzählen und zugleich auch auf das Schicksal einer großen Zahl von politischen Gefangenen in Syrien aufmerksam machen. Das Stück wird in arabischer Sprache gespielt, die deutsche Übersetzung wird auf einer Leinwand eingeblendet.

Im Anschluss an die Performance ist eine Diskussion mit den Akteuren und den Leitern des Projektes geplant. Veranstalter ist das Projekt Asyl in Rheinland-Pfalz des Ausländerpfarramts. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Qualifizierung von Trauma-Pädagogen im Libanon wird gebeten

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Vielfalt Jordanien

 
Fotografien von
Gerda und Oliver Harborth
Vernissage mit Reisebericht
 
am Freitag,
12. April 2013
ab 19 Uhr
 
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Kurhausstraße 6
55543 Bad Kreuznach
 
 
Artikel auf Hanz-Online: Ausstellung “Vielfalt Jordanien”
 
 
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Syrien – der schwierige Weg in die Freiheit (Vortrag und Diskussion mit Larissa Bender)

Als zu Beginn des Jahres 2011 in Tunesien und Ägypten gleich zwei arabische Diktatoren von Massenprotesten hinweggefegt wurden, glaubten viele, diese Entwicklung werde auch die anderen Willkürherrscher der arabischen Welt wie Dominosteine zu Fall bringen.

In Syrien gingen – ermutigt durch diese Proteste und aus Solidarität mit den ägyptischen Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo – bereits im Januar 2011 junge Leute auf die Straße, doch schon gegen dieses erste zarte Pflänzchen der syrischen Protestbewegung schickte das syrische Regime seine Sicherheitskräfte los, um die Demonstration aufzulösen.

Wie brutal das Regime auf die sich im darauffolgenden März ausbreitenden friedlichen Demonstrationen reagieren würde, ahnten damals jedoch die wenigsten.

 

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Wir für Demokratie, Tag und Nacht für Toleranz – Lesung und Diskussion

Das neue Buch von Renan Demirkan ist ein Plädoyer für Respekt in einer Zeit der sozialen Verwerfungen. Es richtet sich gegen Ausgrenzung und Marginalisierung, gegen falsch verstandene Toleranz und fordert eine Wiederkehr der Menschlichkeit. Sehr persönlich schildert Renan Demirkan, wie sie die Bedeutung des Respekts für sich selbst erfahren durfte und wohin sie sein gesellschaftliches Potenzial erkennt: Respekt ist das Siegel der Humanität, ein ethischer Imperativ, das Verbindende Prinzip in jeder Verschiedenheit. Fehlt es an Respekt, sind Demütigungen, Scham und schließlich Gewalt die Folge. Es ist daher auchAufgabe der Demokratie, die Bedingungen für ein respektvolles Denken und Handeln zu schaffen, um so einer Verrohung der Zivilisation entgegenzuwirken. Unabhängige  Bürgerdemokratie und mehr Kulturstätten an den Rändern der Gesellschaft wären ein Anfang. Klug, scharfsinnig und voller Mitgefühl engagiert sich Renan Demirkan für Respekt – die Tugend der Moderne.

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Jeden Tag wird an den Rechnern Deutsch gebüffelt

Artikel AZ “Jeden Tag wird an den Rechnern Deutsch gebüffelt” vom 16.02.13

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Afghanistan im Jahr 2013 – Hilfe, die ankommt

Najiba Behmanesh berichtet über die aktuelle Lage und ihre Projekte:
• Medizinische Hilfe
• Förderung von Schulen
• Familienpatenschaften
• Die Nähstube
 
Mittwoch 20.02.13, 20:00 Uhr
im Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Kurhausstr. 6, KH
 
weitere Infos unter
info@afghanistan-hilfe.de und
0671 – 8459152
 
Flyer – Afghanistan-Veranstaltung 20.02.13
 
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Hilfe für Libanon und Afghanistan

Insgesamt 1800 Euro spendeten Schüler und Mitarbeiter des PSG für Afghanistan. Pfarrer Siegfried Pick vom Ausländerpfarramt, Schulleiterin Karin Hofmann und Najiba Behmanesh vom Verein „Afghanistan-Hilfe, die ankommt“ freuen sich über die Aktion. Foto: Wolfgang Ziegler

Insgesamt 1800 Euro spendeten Schüler und Mitarbeiter des PSG für Afghanistan. Pfarrer Siegfried Pick vom Ausländerpfarramt, Schulleiterin Karin Hofmann und Najiba Behmanesh vom Verein „Afghanistan-Hilfe, die ankommt“ freuen sich über die Aktion. Foto: Wolfgang Ziegler

05.02.2013 – MEISENHEIM

Von Wolfgang Ziegler

SPENDENAKTION Schüler und Mitarbeiter des Paul-Schneider-Gymnasiums unterstützen zwei Projekte

Zweimal 900 Euro spendeten Schüler und Mitarbeiter des Paul-Schneider-Gymnasiums (PSG) für Afghanistan und eine Begegnungsstätte im Libanon. Im Rahmen einer Andacht in der Aula des Gymnasiums wurden Hilfsprojekte für Afghanistan von Dr. Najiba Behmanesh aus Bad Kreuznach zusammen mit Pfarrer Siegfried Pick vom Bad Kreuznacher Ausländerpfarramt vorgestellt.

In diesem Rahmen erfolgte auch die Übergabe der Spenden aus dem Erlös des Paul-Schneider-Tags vom vergangenen Juni. Die Gesamtspende von 1800 Euro galt zwei Projekten: der Begegnungsstätte „Dar Assalam“ (Haus des Friedens) im Libanon und dem Verein „Afghanistan-Hilfe, die ankommt“.

„Dar Assalam“ liegt in Wardaniyeh-Schoufberg, 35 Kilometer südlich von Beirut, besteht seit April 1994 und wird von einer Fördergemeinschaft getragen. Das Haus wurde nach dem Bürgerkrieg als Beitrag zum Wiederaufbau des Landes und als interkulturelle Einrichtung gegründet. Die Begegnungsstätte ermöglicht den Kontakt zwischen Menschen aus dem europäischen und arabischen Kulturraum. Als „Afghanistan-Hilfe, die ankommt“ fliegt einmal jährlich die Bad Kreuznacher Ärztin, Dr. Najiba Behmanesh, auf eigene Kosten nach Afghanistan und organisiert vor Ort die Übergabe der Hilfsgüter. So wird gewährleistet, dass die Spenden nicht versickern.

Nun hat sie sich besonders für den Aufbau von Schulen für arme afghanische Kinder eingesetzt. Geld ist nötig, etwa für den Kauf von Baumaterialien, erklärte Dr. Behmanesh. Seit 2004 transportiert die Bundeswehr kostenlos die Hilfsgüter nach Afghanistan – jedes Jahr bis zu zwei Tonnen. Pfarrer Pick schilderte das Schicksal eines Jungen aus Afghanistan, der in einem hiesigen Heim lebt und hofft, durch Ausbildung ein Bleiberecht in Deutschland zu erlangen.

Dies alles beeindruckte die Gymnasiasten sehr und machte ihnen aus erster Hand geschildert deutlich, wie sehr die Hilfe für afghanische Kinder und deren Schulen weiter bitter nötig ist. Schulleiterin Karin Hofmann zeigte sich begeistert, dass das PSG so beide Projekte wirkungsvoll unterstütze.

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/meisenheim-idar-oberstein/print_12807410.htm

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Der neue Leitbild-Flyer des Ausländerpfarramtes

Der neue Leitbild-Flyer des Ausländerpfarramtes ist da, hier erfahren sie:
  • Was uns herausfordert
  • Die Grundorientierung unseres Handelns
  • Unser Selbstverständnis
  • Unseren Auftrag

Den Flyer können sie unter Über uns > Leitbild Downloaden.

 

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Neue Lese- und Schreibkurse für Erwachsene

Beginn im Januar, Einstieg auch später möglich
 
Erwachsene, die sich im Lesen und Schreiben nicht sicher fühlen, haben jetzt die Möglichkeit in kleinen Gruppen zu lernen. Bei der Evangelischen Erwachsenenbildung und dem Netzwerk am Turm beginnen im Januar neue Kurse. Ein Einstieg ist aber auch später noch jederzeit möglich.
 
Michael Schunck – Koordinator des AlphaNetzes in Bad Kreuznach appelliert: „Unterstützen Sie uns dabei das Angebot bekannt zu machen. Erzählen Sie anderen von der Lernmöglichkeit. Wir werden versuchen, für jeden eine Lösung zu finden. Niemand, der einen neuen Anlauf beim Lernen macht, soll auf der Strecke bleiben.“
 
Probleme beim Lesen und Schreiben haben auch in Bad Kreuznach weit mehr Menschen, als wir im Allgemeinen annehmen. 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland haben Schwierigkeiten kurze Texte zu verstehen. Bekannt wurden diese alarmierende Zahl 2011 durch eine Studie der Universität Hamburg (Leo. Level-One Studie). Übertragen auf die Stadt Bad Kreuznach bedeutet das, dass vermutlich 3500 Erwachsene Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben.
 
Die neuen Kursangebote werden vom Europäischen Sozialfond und der Landesregierung Rheinland-Pfalz finanziert. In der Regel finden die Kurse einmal oder zweimal wöchentlich mit je zwei Unterrichtsstunden statt.
 
Nähere Auskunft erteilt Michael Schunck, Telefon 0671-65559, oder die Evangelische Erwachsenenbildung beim Pfarramt für Ausländerarbeit, Telefon 0671-8459152.
 
Quelle: Ausländerpfarramt
www.Hanzonline.de
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Kostenlos Lesen und Schreiben lernen

 
Pressemeldung des Pfarramt fürAusländerarbeit 18.01.2013
 
Haben Sie Freunde, Kollegen, Nachbarn oder Familienmitglieder, die Schwierigkeiten mit dem Lesen oder Schreiben haben?
Erwachsene, die sich im Lesen und Schreiben nicht sicher fühlen, haben jetzt die Möglichkeit in kleinen Gruppen zu lernen.
Bei der Evangelischen Erwachsenenbildung und dem Netzwerk am Turm beginnen im Januar neue Kurse. Ein Einstieg ist aber auch später noch jederzeit möglich. Michael Schunck – Koordinator des AlphaNetzes in Bad Kreuznach appelliert: „Unterstützen Sie uns dabei das Angebot bekannt zu machen. Erzählen Sie Anderen von der Lernmöglichkeit. Wir werden versuchen, für jeden eine Lösung zu finden. Niemand, der einen neuen Anlauf beim Lernen macht, soll auf der Strecke bleiben.“
Probleme beim Lesen und Schreiben haben auch in Bad Kreuznach weit mehr Menschen, als wir im Allgemeinen annehmen.
7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland haben Schwierigkeiten kurze Texte zu verstehen. Bekannt wurden diese alarmierende Zahl 2011 durch eine Studie der Universität Hamburg (Leo. Level-One Studie). Übertragen auf die Stadt Bad Kreuznach bedeutet das, dass vermutlich 3500 Erwachsene Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben.
Die neuen Kursangebote werden vom Europäischen Sozialfond und der Landesregierung Rheinland-Pfalz finanziert. In der Regel finden die Kurse einmal oder zweimal wöchentlich mit je zwei Unterrichtsstunden statt.
 
Nähere Auskunft erteilt Michael Schunck,
Telefon 0671-65559, oder die Evangelische Erwachsenenbildung beim Pfarramt für Ausländerarbeit, Telefon 0671-8459152.
 
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